SG gewinnt auch zweiten Krimi

 Zeitungsartikel vom 09. März 2010 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: Steinhagen/Brackwede macht Klassenerhalt in Halle perfekt

Altkreis (km/agf). Die Volleyballer der SG Steinhagen/Brackwede haben den Landesliga-Verbleib perfekt gemacht. Ein knapper 3:2-Derbysieg gegen den SC Halle reichte den Schützlingen von Jamal El Sawaf. Die Frauenmannschaften des SC Halle und der Spvg. Steinhagen kamen ebenfalls zu Heimsiegen zum Saisonausklang.
Männer-Landesliga: SC Halle – SG Steinhagen/Brackwede 2:3 (15:25, 25:17, 14:25, 25:21, 13:15). Gegen die bereits als Absteiger feststehenden Haller machte sich die SG das Leben unnötig schwer, und musste deshalb wie bereits im Hinspiel über die volle Distanz gehen. »Das nehme ich auf meine Kappe. Wir hatten ja zwei Sätze gewonnen und haben nach einigen Wechseln im vierten Satz den Faden verloren«, sagte Steinhagens Trainer Jamal El Sawaf. Bei einer 2:1-Satzführung führte die SG bereits mit 16:9 im vierten Spielabschnitt und hatte plötzlich mit Annahme und Zuspiel Probleme. Halle kam immer wieder über »Wischer-Bälle« zu einfachen Punkten und glich zum 17:17 aus. Somit wurde es doch noch das laut Jamal El Sawaf »schwere Spiel«. Mit dem knapp gewonnen Tie-Break (15:13) schafften die Gastgeber aber dennoch den sechsten Sieg im siebten Spiel und schickten den Königsborner SV in die Relegation. »Ich bin froh, dass wir uns mit der guten Rückrunde selbst aus dem Schlamassel gerissen haben«, konstatierte El Sawaf. Halle war mit dem 59-jährigen Gerd Kusenberg und nur einem Auswechselspieler angetreten, sodass sich Halles Dirk Wacker mit der Leistung zum Landesliga-Abschied versöhnlich zeigte: »Ohne etatmäßige Außenangreifer war es ein würdiger Abschluss. Ich gönne Steinhagen den Klassenerhalt. So einer jungen und guten Mannschaft gehört die Zukunft.«
 Die Lindenstädter prüfen selbst, ob für einen Neuaufbau in der Bezirksliga ein konkurrenzfähiges Teams zusammengestellt werden kann. »Es ist alles offen. Aber ich gehe davon aus, dass es uns gelingt«, so Wacker. Auf Steinhagener Seite gilt es zu klären, ob die Spielgemeinschaft mit Brackwede fortgeführt wird. »Wir möchten es gerne und setzen uns deshalb mit den Brackwedern in den nächsten Tagen zusammen«, sagte El Sawaf.
Frauen-Landesliga: SC Halle – TuS Brake 3:1 (22:25, 25:18, 25:19, 25:20). Bis vor zwei Spieltagen mussten die Haller Spielerinnen noch um den Verbleib in der Landesliga zittern, nun sind sie in der letzten Runde der Saison noch bis auf Rang vier der Abschlusstabelle vorgeprescht. Nach dem klaren Haller 3:0-Sieg im Hinspiel kam Brake (Vorletzter) diesmal besser in die Partie und zwang den SC von Trainerin Monika Kindermann-Rzeha noch einmal zu einer Leistungssteigerung in den Sätzen zwei bis vier.
Frauen-Bezirksliga: Spvg. Steinhagen – MTV Hausberge 3:1 (25:18, 23:25, 27:25, 25:23). Mit einem mühsamen Sieg gegen den Tabellenvierten hat sich die Mannschaft von Spielertrainerin Ute Kiwatrowsky aus der Bezirksliga in Richtung Landesliga verabschiedet. Vor heimischer Kulisse wollte das Team zwar unbedingt gewinnen, nach Kiwatrowskys Worten war aber nicht mehr die volle Motivation zu erkennen: »Im Spiel hat man gemerkt, dass der Druck weg war.« Was die starke Gesamtbilanz von 24:4 Punkten aber nicht trübt.


Die große Aufholjagd

 Zeitungsartikel vom 02. März 2010 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: Steinhagen/Brackwede hat nun alle Chancen
Altkreis (agf). Was für eine Aufholjagd: Mit 2:20 Punkten lag Volleyball-Landesligist SG Steinhagen/Brackwede aussichtslos auf dem vorletzten Platz. Doch nach vier Siegen in den vergangenen fünf Partien hat das junge Team nun im Kampf um den Klassenerhalt alle Chancen.
Männer-Landesliga: SG Steinhagen/Brackwede – TSC Münster II 3:2 (18:25, 25:20, 23:25, 25:15, 15:11). »Am Ende habe ich nur noch unseren letzten Punkt herbeigesehnt.« SG-Coach Jamal El-Sawaf stand auch Stunden nach dem immens wichtigen Heimspiel gegen Münster noch unter Strom. Mit diesem überraschenden Sieg gegen den Tabellenzweiten hat das Kellerkind schon einen Teil von El-Sawafs Vorgabe erfüllt: »Zwei Siege aus den letzten drei Spielen müssen her.« Insgesamt war der Coach vor allem von der Konstanz seines Teams überzeugt: »Wir haben sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eine gute Vorstellung abgeliefert.« Bereits morgen, Mittwoch, kommt es zum Nachholspiel in Lüdinghausen gegen den SCU. Mit einem Sieg würde Steinhagen/Brackwede den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen und könnte für ein weiteres Jahr in der Landesliga planen.
SC Halle – CVJM Heeren-Werve 0:3 (21:25, 11:25, 0:25). Auf seiner Abschiedstournee konnte der SC keine Akzente mehr setzen. Dazu kam auch noch Verletzungspech: Beim Stand von 11:14 im zweiten Satz knickte Patrick Buske unglücklich um. Da Halle nur mit sechs Spielern angetreten war, musste das Spiel leider abgebrochen werden. Trainer Dirk Wacker war bis zu diesem Zeitpunkt mit der Leistung seiner Rumpfmannschaft durchaus zufrieden.

Frauen-Landesliga: SuS Störmede – SC Halle 3:0 (25:23, 25:11, 25:17). Nachdem der SC am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt perfekt gemacht hatte, fehlten die letzten Prozentpunkte Motivation, um den Ligaprimus zu ärgern.
In der zweiten Runde des Bezirkspokal-Wettbewerbs hatte das Team von Monika Kindermann-Rzeha die Braker Bezirksliga-Mannschaft beim 3:0 voll im Griff. Unter anderen Voraussetzungen stand das darauffolgende Duell gegen den Verbandligisten Post SV Bielefeld. Halle ging als eindeutiger Außenseiter in die Partie. Und so war Kindermann-Rzeha auch trotz der 2:3-Niederlage zufrieden: »Obwohl wir 2:0 vorne lagen und diesen Vorsprung noch verspielt haben, hat unsere Einstellung gestimmt.«


Meisterliches 3:0 besiegelt Aufstieg

 Zeitungsartikel vom 23. Februar 2010 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: Spvg. am Ziel – SC-Frauen bleiben drin – Männer steigen abAltkreis (agf). Jubel bei den Volleyballfrauen: Spvg. Steinhagen steigt in die Landesliga auf, SC Halle hat seinen Platz in dieser Klasse gesichert. Dagegen müssen die SC-Männer in die Bezirksliga absteigen.Männer-Landesliga: Königsborner SV – SC Halle 3:1 (25:12, 25:13, 22:25, 25:21). Aus und vorbei – durch die Pleite gegen Königsborn hat der SC seine letzte Chance verpasst, doch noch aus dem Abstiegsgebiet zu entkommen. Zu den Gründen sagt Trainer Dirk Wacker: »Wir hatten von vornherein einen dünnen Kader für die Landesliga. Als dann auch noch einige Leistungsträger mittel- oder langfristig ausfielen, hatten wir keine Chance mehr mitzuhalten.« Das vergebliche Warten auf ein Erfolgserlebnis bis zum 15. Spieltag drückte zudem auf die Kampfmoral. SG Steinhagen/Brackwede muss auf ihr wichtiges Kellerduell gegen SCU Lüdinghausen noch warten. Weil das zuvor angesetzte Spiel mit deutlicher Verspätung begann und bis in den Entscheidungssatz ging, einigten sich beide Mannschaften, ihr Duell zu verschieben.Frauen-Landesliga: Eintracht Minden – SC Halle 0:3 (20:25, 30:32, 15:25). »Erst einmal bin ich überglücklich, dass wir mit diesem wichtigen Sieg den Klassenerhalt perfekt gemacht haben.« Trainerin Monika Kindermann-Rzeha konnte ihre Erleichterung nach dem Erfolg gegen Minden nicht verbergen. In einer Saison mit vielen Aufs und Abs hat der SC zwei Spieltage vor Schluss sein Ziel erreicht. »Insgesamt ist das 3:0 mit Sicherheit etwas zu hoch, trotzdem haben die Mädels super gespielt.« Ein Extralob verteilte die Trainerin an Jihan El-Sawaf und Katharina Büker.Frauen-Bezirksliga: Spvg. Steinhagen – TuS Brake II 3:0 (25:14, 25:21, 26:24). Dank einer überragenden Rückserie können die Steinhagenerinnen um Spielertrainerin Ute Kiwatrowsky bereits eine Runde vor Saisonende den Aufstieg in die Landesliga feiern. Nachdem die Serie mit zwei Niederlagen in den ersten vier Spielen ziemlich holprig begonnen hatte, legten die Spvg.-Damen richtig los und verloren keinen weiteren Punkt mehr. Im entscheidenden Duell mit dem direkten Verfolger Brake gelang der jungen Mannschaft eine wahre Glanzleistung: Mit dem glatten 3:0 ließ sie dem Gegner keine Chance. Entsprechend glücklich war Kiwatrowsky: »Wir haben großen Kampfgeist und Willen gezeigt und uns somit diesen Sieg absolut verdient.« Ein besonderer Anteil am Aufstieg gebührt der früheren Haller Trainerin Susanna Turner, die der Mannschaft mit ihren Übungseinheiten sehr geholfen hat.Mit Blick auf die Spielzeit 2010/11 gibt es bisher erst geringfügige Veränderungen im Kader: Einzig Ann-Kathrin Fischer (Studium in Hamburg) steht als Abgang fest, einen Zugang gibt es bis jetzt nicht zu vermelden. Die Chancen in der Landesliga schätzt Kiwatrowsky mit ihrem jetzigen Kader sehr zurückhaltend ein: »Da geht es für uns wahrscheinlich nur darum nicht abzusteigen. Die Haller Mannschaft sehe ich zum Beispiel zurzeit noch um einiges stärker.« Aber Steinhagens junge Crew besitzt noch Entwicklungspotenzial.


Siegpremiere überrascht auch Trainer Wacker und 25. Volleyball-Mini-Turnier endet im Bonbon-Regen

 Zeitungsartikel vom 16. Februar 2010 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: winzige Hoffnung für SC-Männer

Altkreis (agf). Nach dem kampflosen 3:0 gegen Lüdinghausen (der gegner war zum Nachholspiel nicht angereist) und dem ersten sportlich errungenen Saisonsieg haben SC Halles Landesliga-Volleyballer wieder eine kleine theoretische Chance auf den Klassenervbleib.
Männer-Landesliga: SC Halle – Spvg. Möhnesee 3:0 (25:15, 25:22, 25:22). Nach 15 Spieltagen ist es endlich so weit: Mit einer überzeugenden Leistung hat der SC seinen ersten Saisonsieg errungen und damit seine minimale Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Der Abstand auf Nichtabstiegsrang sieben beträgt vor den letzten drei Spielen vier Zähler. Dirk Wacker hatte mit so einem starken Auftreten seines Teams nicht gerechnet: »Ich bin selbst überrascht, wie gut wir gespielt haben. Und das, obwohl wir nur mit sechs Mann angetreten sind.« Wacker musste auf Jörg Mortsiefer (Schulter) und Daniel Brickenkamp verzichten.
Frauen-Landesliga: SC Halle – VC Schwaney 3:1 (25:19, 25:16, 21:25, 25:9). Erstmals in dieser Saison bot Monika Kindermann-Rzeha die komplette Besetzung auf. Das Resultat war ein souveräner Erfolg gegen den Tabellenletzten, auch wenn der dritte Satz Schwächen offenbarte. »Danach hat sich die Mannschaft wieder zusammengerissen und voll konzentriert. Das Ergebnis im letzten Satz zeigt es«, sagte die Trainerin. Trotz der Erfolges nach drei sieglosen Spielen ist Halle theoretische noch nicht ganz gesichert.

In Windeseile neue Pläne:
Winterchaos cool gemeistert

25. Volleyball-Mini-Turnier endet im Bonbon-Regen
Halle (guf). Der süße Bonbonregen bei der Siegerehrung für alle Kinder war ein willkommener Niederschlag - die Schneefälle vom Vortag hingegen weniger: Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse sagten etliche Jugendmannschaften ihre Teilnahme am 25. Mini-Volleyballturnier des SC Halle ab.
Dass mit 23 statt der 36 gemeldeten Teams am Karnevalssonntag trotzdem ein reibungsloser Spielbetrieb zustande kam, war der Routine und Flexibilität des Ausrichters zu verdanken. Als Sonntag Morgen auch noch der mit acht Mannschaften gemeldete OTSV Preußisch Oldendorf absagte, musste das Orga-Team um Maria Wiedenlübbert unbürokratisch handeln: »Zum Glück hatten wir Alternativpläne in petto. In Absprache mit den Vereinsvertretern haben wir die beiden verbliebenen E-Jungen-Mannschaften in die Mädchen-Felder mit eingebaut und die komplette Gruppe der Jungs, die in der Sporthalle Masch spielen sollte, aufgelöst«, berichtet Wiedenlübbert.
Mit diesem Kunstgriff zauberten die SC-Verantwortlichen innerhalb einer guten halben Stunde einen komplett neuen Turnierplan aus dem Hut, und die Spiele konnten praktisch ohne Zeitverzug über die Bühne gehen. Dieses Jahr leider nur noch mit drei Nachwuchsteams des Ausrichters: »Es hakt ein bisschen im Jugendbereich. Wir brauchen mehr Leute, die sich als Betreuer und Trainer engagieren«, bekennt Maria Wiedenlübbert. Um so positiver ist das Beispiel von Maximilian Köhne und Silvio Scholz: Die beiden Jugendlichen, die in der dritten Männermannschaft spielen, haben die F-Mädchen übernommen und vermitteln dem U12-Nachwuchs die Grundbegriffe des Spiels. Mit Erfolg, denn im Feld der Allerjüngsten belegten die Haller Teams die Plätze zwei und vier.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums hatte der SC die Turnierbegründer Christel und Christian Vogel zur Siegerehrung eingeladen. Beide konnten sich davon überzeugen, dass trotz der wetterbedingten Startschwierigkeiten alle Beteiligten ihren Spaß hatten und die Anfänger wertvolle Spielpraxis sammeln konnten. Immerhin hat das Haller Turnier schon Nationalspielerinnen »hervorgebracht«: Julia Schlecht, 111 Mal für Deutschland am Ball, war einst mit ihrem Stammverein RC Sorpesee als Jungtalent beim SC-Miniturnier aktiv. Wenn das keine Motivation für den aktuellen Nachwuchs ist...

 

Ergebnisüberblick
Weibliche F-Jugend (U12): 1. VC Minden I, 2. SC Halle II (Alicia Lehmkuhl, Hanna Winzker, Tamara Terzic), 3. GW Paderborn, 4. SC Halle I (Marte Weigle, Pia Schneider, Nastassja Kojic und Julia Wiedey), 5. VC Minden II.
E-Jugend weibl./männl. (U13): 1. GW Paderborn I, 2. Paderborn II, 3. TuS Gohfeld Jungen, 4. TuS Gohfeld Mädchen.
D-Jugend weibl./männl. (U14): 1. Post SV Bielefeld I, 2. Post SV Bielefeld II, 3. TuS Gohfeld, 4. VC Minden Jungen, 5. VC Hövelhof.
Weibliche C-Jugend (U16): 1. VC Minden I, 2. VfL Bad Iburg, 3. VC Hövelhof, 4. Soester TV, 5. TV Häver, 6. Post SV Bielefeld, 7., 8. und 9. (punktgleich) CVJM Jöllenbeck, VC Minden II und SC Halle.


Schlappe in Serie

 Zeitungsartikel vom 9. Februar 2010 aus dem  Westfalenblatt

Halle (agf). Nach der 0:3-Niederlage gegen den Gütersloher TV sind die Landesliga-Volleyballerinnen des SC Halle im grauen Mittelfeld angekommen. Die Satzergebnisse 23:25, 17:25 und 22:25 besiegelten die dritte Schlappe in Serie. Das Nachholspiel konnte Trainerin Monika Kindermann-Rzeha nicht zufriedenstellen: »Wir haben nahtlos an die schlechte Leistung aus dem Delbrück-Spiel angeknüpft. Heute hat ein wenig die nötige Portion Motivation gefehlt.« Mit Blick auf die Tabelle warnt Kindermann-Rzeha: »Wir haben noch nichts erreicht, mit ein bisschen Pech können wir noch auf den Relegationsplatz abrutschen.«


Fast die gesamte Hinrunde lagen SG Steinhagen/Brackwede und SC Halle punktgleich am Tabellenende der Männervolleyball-Landesliga.

 Zeitungsartikel vom 26. Januar 2010 aus dem  Westfalenblatt

Männer-Landesliga: SG Sendenhorst – SC Halle 3:1 (25:16, 19:25, 25:12, 25:15). »Dafür, dass wir nur mit fünf Stammspielern angetreten sind, haben wir uns sehr teuer verkauft.« SC-Trainer Dirk Wacker musste vor dem Spiel gegen den Tabellenvierten kurzfristig auf Mark Luckas verzichten, der mit gebrochener Hand aus dem Urlaub zurückkehrte. So blieb Wacker nichts anderes übrig, als den gerade erst genesenen Jörg Mortsiefer und Ersatzspieler Alexandros Sarmas einzusetzen. Beide machten ihre Sache sehr gut und hatten ihren Anteil am zwischenzeitlichen Satzausgleich. Bereits heute, Dienstag, tritt der SC um 19.45 Uhr zum vorgezogenen Heimspiel gegen Mesum (2./20:4 Punkte) an. Wacker rechnet nicht mit einem Erfolg: »Zwar sind Jens Berger und Gerd Kusenberg wieder dabei, insgesamt sind die Rollen aber klar verteilt.«
Spvg. Möhnesee – SG Steinhagen/Brackwede 0:3 (11:25, 15:25, 22:25). In der Hinrunde war sie noch eine der beiden Nullnummern der Liga, nun eilt die SG von einem Sieg zum nächsten. Gegen Möhnesee führte die Truppe von Jamal El-Sawaf schnell 12:2. Hochzufrieden war der Trainer nach dem Erfolg: »Das war erneut eine überragende Vorstellung meiner Mannschaft. Wir haben von Anfang an mit Power gespielt und den Gegner unter Druck gesetzt.« Ein besonderes Lob verteilte El-Sawaf an Tim Borgstaedt, der im Block überzeugend aufspielte.
Damen-Landesliga: VfB Schloß Holte – SC Halle 3:1 (25:17, 25:22, 22:25, 25:19). Ohne Trainerin Monika Kindermann-Rzeha (Trauerfall in der Familie) fehlte gegen Schloß Holte die nötige Ordnung. Halles Anna Rzeha war genau deshalb nicht zufrieden mit dem Spielverlauf: »Wir haben eigentlich nur im dritten Satz gezeigt, was wir können. Ansonsten war der Kampfgeist zwar vorhanden, aber richtig umgesetzt haben wir ihn nicht.« Durch diese Niederlage hat der SC eine gute Chance verpasst, den Anschluss zur Tabellenspitze herzustellen und ist stattdessen um einen Platz auf Rang fünf abgerutscht.
Frauen-Bezirksliga: OTSV Pr. Oldendorf II – Spvg. Steinhagen 0:3 (21:25, 23:25, 20:25). »Heute haben wir nicht so gespielt, wie es sich für einen Spitzenreiter gehört. Insgesamt zählt am Ende aber nur das Ergebnis – und das stimmt.« Für Steinhagens Trainerin Ute Kiwatrowsky wurde das Spiel gegen den Tabellenletzten zur Geduldsprobe. Ihre Mannschaft konnte nicht an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und musste immer wieder Rückständen hinterherlaufen. Schließlich siegte die Spvg. aber trotz der Ausfälle von Mareike Schulz (Knie) und Katharina Oehl (krank) ohne Satzverlust und behauptete Platz eins.


...ohne Hänger geht es nicht. Die Trainerin sieht es locker...

 Zeitungsartikel vom 19. Januar 2010 aus dem  Westfalenblatt

Altkreis (agf). Die Landesliga-Volleyballer der SG Steinhagen/Brackwede haben mit dem zweiten Saisonsieg ein Ausrufezeichen gesetzt und wittern im Abstiegskampf Morgenluft. Auch die Frauen des SC Halle und der Spvg. Steinhagen (nach 3:2-Krimi) waren erfolgreich.

Männer-Landesliga: SG Coesfeld 06 – SC Halle 3:0 (25:10, 25:17, 25:20). Neues Jahr, alte Probleme – die Haller warten auch im Jahr 2010 auf die ersten Punkte der Saison. Gegen Coesfeld konnte SC-Coach Dirk Wacker allerdings nur auf sechs Spieler zurückgreifen: »Wenn man mit so einer Rumpftruppe antreten muss, muss man mit kleinen Erfolgen zufrieden sein. An den Sätzen zwei und drei habe ich nicht viel auszusetzen.« Ohne Mark Luckas, Björn Kranenberg (beide Urlaub) und Jörg Mortsiefer (verletzt) konnte der SC allerdings einen Klassenunterschied nicht verbergen.

 SG Steinhagen/Brackwede – SG Sendenhorst 3:0 (25:10, 25:17, 27:25). »Heute haben wir nahezu fehlerfrei gespielt.« SG-Trainer Jamal El-Sawaf war nach dem wegweisenden Heimsieg gegen Sendenhorst hochzufrieden mit seiner Truppe und konnte sich endlich über den zweiten Saisonsieg freuen. Mit nunmehr 4:18 Punkten liegt die SG nur noch zwei Punkte von Nichtabstiegsrang sieben entfernt. Ein Sonderlob verteilte El-Sawaf an Außenspieler Jonas Granzow, der den Block das gesamte Spiel über immer wieder überwinden konnte. Insgesamt war der Coach mit der Leistung des gesamten Teams völlig einverstanden: »Wir sind vom ersten Ball an durchgestartet. Über drei Sätze war das eine sehr konstante Vorstellung.« Aufgrund dieser Konstanz sah sich El-Sawaf auch kein einziges Mal dazu gezwungen auszuwechseln.

 Frauen-Landesliga: SC Halle – GW Paderborn 3:1 (25:23, 14:25, 25:14, 26:24). Die Spielerinnen von Monika Kindermann-Rzeha zeigten ein für sie typisches Spiel: zwar 3:1 gewonnen, aber ohne Hänger geht es nicht. Die Trainerin sieht es locker: »Anscheinend brauchen meine Mädels das. Hauptsache ist, dass wir, wie diesmal, die wichtigen Ballwechsel für uns entscheiden.« Gegen Paderborn spielte der SC erstmals mit Rückkehrerin Angelika Schulte, auch Lea Uecker war nach dreimonatiger Verletzungspause wieder dabei

Frauen-Bezirksliga: TV Löhne Bhf. – Spvg. Steinhagen 2:3 (25:23, 23:25, 17:25, 26:24, 14:16). »Zum Schluss war eigentlich nur noch die Frage, welches Team den nächsten Fehler macht. Das hat zum Glück Löhne übernommen.« Steinhagens erleichterte Trainerin Ute Kiwatrowsky war trotz des Sieges nicht mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden: »Das war kein schönes Spiel von uns. Der Winterball vom Abend zuvor war wohl noch bei einigen in den Knochen.« Zudem musste Kiwatrowsky im Laufe des Spiels auf Hauptangreiferin Adelina Emich verzichten, die sich unglücklich am Handgelenk verletzte.


Fünf-Satz-Krimi: SC wehrt zwei Matchbälle ab

 Zeitungsartikel vom 15. Dezember 2009 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: Damen des SC Halle und der Spvg. Steinhagen auf dem Sprung nach ganz oben


Altkreis (agf). Die heimischen Volleyballerinnen sind weiter auf dem Vormarsch. In der Herren-Landesliga dagegen rangieren Halle und Steinhagen auf den Abstiegsplätzen.

Herren-Landesliga: SC Halle - TSC Münster II 1:3 (13:25, 18:25, 25:22, 22:25). »Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt.« SC-Coach Dirk Wacker musste sich über eine schlechte Anfangsphase ärgern, konnte dann aber endlich wieder spielerisches Potenzial erkennen: »Wir haben wirklich miserabel angefangen, hätten aber am Ende sogar gewinnen können.« Nun gilt es, die Festtage gut zu überstehen: Denn in den letzten acht Spielen benötigt Halle mindestens drei Siege zum Klassenerhalt.

CVJM Heeren-Werve - SG Steinhagen/Brackwede 3:0 (25:18, 25:11, 25:12). Nach dem Heimsieg gegen den SC Halle hatte sich SG-Trainer Jamal El-Sawaf auch in Kamen durchaus etwas ausgerechnet. Doch es kam ganz anders: Der Tabellendritte hielt die SG souverän im Schach. Nur im ersten Durchgang hatten die Gäste Chancen. Ihr Abstand zum rettenden Ufer beträgt somit weiterhin vier Punkte.

Damen-Landesliga: SC Halle - OTSV Pr. Oldendorf 3:2 (21:25, 27:25, 15:25, 25:16, 17:15). In einem Volleyball-Krimi war der SC das glücklichere Team. Trotz der negativen Ballwechselausbeute von 105:106 ging das Team gegen den Rangdritten als Sieger vom Feld. Trainerin Monika Kindermann-Rzeha: »Ich bin sehr glücklich. Dieses Spiel hat uns alles abverlangt.« Im fünften Satz musste Halle gleich zwei Matchbälle abwehren. Mittlerweile hat sich der SC wieder auf den vierten Platz herangekämpft und liegt nur noch zwei Zähler hinter Tabellenführer Störmede
.Damen-Bezirksliga: Spvg. Steinhagen - Gütersloher TV II 3:0 (25:19, 25:19, 25:17): Mit einem ganz wichtigen Sieg hat sich die Spvg. in die Weihnachtspause verabschiedet. Im Duell mit den vorher punktgleichen Güterslohern überzeugten die Steinhagener Damen auf ganzer Linie. Das freute auch Trainerin Ute Kiwatrowsky: »Wir haben sehr konzentriert gespielt und kaum eigene Fehler gemacht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.« Steinhagen hat mit diesem Erfolg Tabellenplatz zwei verteidigt und kann nun in den kommenden Wochen die Spitzenposition anvisieren.


Derby voller Hochspannung

 Zeitungsartikel vom 01. Dezember 2009 aus dem  Westfalenblatt

Altkreis (agf). Im dem Volleyball-Hit der Landesliga-Hinserie gab es schließlich einen verdienten, wenn auch etwas glücklichen Sieger: SG Steinhagen/Brackwede hat SC Halle 3:2 bezwungen. Beide Teams zieren allerdings weiterhin das Tabellenende.
Männer-Landesliga: SG Steinhagen/Brackwede – SC Halle 3:2 (24:26, 25:22, 17:25, 25:22, 19:17). In einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Volleyballspiel war die SG schließlich die glücklichere von zwei guten Mannschaften. Im Entscheidungssatz mussten die Schützlinge von Jamal El-Sawaf erst fünf Matchbälle abwehren, um dann selbst ihren dritten zu verwerten. El-Sawaf war daher stolz auf seine Truppe: »Ich habe Halle noch nie so stark wie heute gesehen. Wie meine Mannschaft da dagegengehalten hat, fand ich klasse.«
Dagegen haderte Gästetrainer Dirk Wacker mit dem Pech seiner Mannschaft: »Unser Engagement und unser Selbstvertrauen haben auf jeden Fall gestimmt. Nur in der entscheidenden Situation war Steinhagen/Brackwede den einen Tick konzentrierter und besser.« Ein weiterer Wermutstropfen für die Haller: Jörg Mortsiefer hat sich im Spiel höchstwahrscheinlich einen Bänderriss zugezogen und wird voraussichtlich sechs Wochen fehlen. Durch ihren Sieg ist die Spielgemeinschaft nun bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz herangekommen. Halle dagegen bleibt als einzige sieglose Mannschaft Tabellenletzter.
Frauen-Landesliga: TuS Brake – SC Halle 0:3 (18:25, 18:25, 12:25). »Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und haben Brakes beste Spielerin früh aus dem Spiel genommen.« Monika Kindermann-Rzeha brachte die Gründe für den sehr deutlichen Erfolg auf den Punkt. Ein Extralob verteilte sie an Christine Bunkowski und Jana Kreutzer, die Brakes Angriffe immer wieder erfolgreich blockten. Durch den Sieg haben die Hallerinnen ihre kleine Negativserie gestoppt und sind wieder auf Rang vier in der Tabelle geklettert.


Der erste Sieg lässt immer noch auf sich warten.

 Zeitungsartikel vom 24. November 2009 aus dem  Westfalenblatt

Altkreis (agf). Aber sowohl die Männer des SC Halle als auch der Steinhagen/Brackwede schöpfen vor dem direkten Duell neues Selbstvertrauen aus dem Volleyball-Wochenende. Halles Landesliga-Frauen befinden sich dem Weg ins Mittelmaß, Steinhagen wird immer stärker
Männer-Landesliga: CVJM Heeren-Werve – SC Halle 3:0 (25:18, 25:14, 25:22). Die klaren Niederlagen häufen sich beim SC Halle. Die Pleite gegen den Tabellendritten ist bereits das sechste 0:3 im achten Saisonspiel. Trainer Dirk Wacker sah dabei aber einen sehr starken Gegner: »Heeren-Werve war uns einfach überlegen. Trotzdem habe ich einige gute Ansätze gesehen, die wir jetzt mitnehmen müssen.« Ein Sonderlob verdiente sich Routinier Jens Berger, der laut Wacker »keinen Ball in den Block geschlagen oder verschlagen und eine sehr gute Angriffs-Effektivität erzielt hat.
TSC Münster II – SG Steinhagen/Brackwede 3:2 (25:19, 23:25, 25:20, 24:26, 15:11). Wie schon so oft in dieser Spielzeit folgt bei der SG auf ein schwaches Spiel ein starkes: Nach der bitteren Niederlage gegen den Drittletzten Lüdinghausen hätte die Truppe von Trainer Jamal El-Sawaf dem jetzigen Tabellenführer fast die zweite Saisonniederlage zugefügt. El-Sawaf war dann mit seiner Mannschaft insgesamt zufrieden: »Wir haben gut gespielt. Theoretisch hätten wir auch gewinnen können, aber am Ende hat sich die stärkere Mannschaft durchgesetzt.«
Frauen-Landesliga: SC Halle – SuS Störmede 0:3 (22:25, 21:25, 19:25). »Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.« Fast ein wenig erleichtert nimmt Halles Trainerin Monika Kindermann-Rzeha die Niederlage gegen Störmede auf. Nach dem Höhenflug bis auf Platz drei ist der SC nun auf Rang sechs abgerutscht. Woran es gelegen hat, war Kindermann-Rzeha ganz klar: »Die waren uns körperlich einfach überlegen. Unser kleiner Block hatte keine Chance gegen die langen Angreiferinnen.«
Frauen-Bezirksliga: GWD Minden – Spvg.Steinhagen 0:3 (15:25, 15:25, 24:26). Mit diesem Sieg hat die Mannschaft von Spielertrainerin Ute Kiwatrowsky die Erfolge der vergangenen Wochen bestätigt. Allerdings war Kiwatrowsky mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht ganz einverstanden: »Das war kein gutes Spiel von uns. Vor allem der dritte Satz war ganz schwach, da haben wir uns dem schlechten Gegner angepasst.« Trotz der mittelmäßigen Partie macht die Spvg. in der Tabelle einen Sprung auf Rang zwei, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter MTV Hausberge.


3. Niederlage nach 4 Siegen in Folge (Kopie 1)

 Zeitungsartikel vom 17. November 2009 aus dem  Westfalenblatt

 Altkreis (agf). Vier Punktspiele der Volleyballteams aus dem Altkreis, nur ein Sieg: Das ist die ernüchternde Bilanz des siebten Spieltags. Was bei den Männern fast zur Gewohnheit wird, ist bei Halles Frauen eine Enttäuschung. Allein Steinhagens Damen haben überzeugt.
Männer-Landesliga: SG Steinhagen/Brackwede – SCU Lüdinghausen 0:3 (22:25, 14:25, 23:25). »Wir haben nicht annähernd die Leistung des Mesum-Spiels gezeigt.« Nach der bitteren Niederlage im Kellerduell mit dem vorher ebenfalls punktlosen Gegner ging Jamal El-Sawaf mit den Spielern hart ins Gericht: »Ich hatte vorher schon ein mulmiges Gefühl, aber mit so vielen Fehlern habe ich nicht gerechnet.« Dabei hatte die guten Leistung gegen Mesum für Optimismus gesorgt. Doch gehandicapt durch Verletzungen wie die von Zuspieler Timo Dannehl (Knie) gelang es nicht, dieses immens wichtige Spiel zu gewinnen.
SC Halle – Königsborner SV 0:3 (23:25, 19:25, 17:25). Mit dieser erneuten Pleite schliddern die Haller immer weiter in den Abstiegsstrudel hinein. Bei der sechsten Niederlage im sechsten Spiel konnte Halle dem Tabellensechsten nur im ersten Satz Paroli bieten. Die Hoffnungen konzentrieren sich jetzt ganz auf die Duelle mit Steinhagen/Brackwede und Lüdinghausen.
Frauen-Landesliga: SC Halle – Eintracht Minden 2:3 (25:18, 23:25, 22:25, 25:16, 12:15). Trotz einer positiven Balldifferenz von 107:99 konnten Anna Rzeha & Co. das wichtige Duell mit dem Tabellennachbarn nicht für sich entscheiden. Vor allem wegen des Spielverlaufs war Rzeha enttäuscht: »Wir standen uns viel zu oft selbst im Weg. Das konnten wir leider nur in zwei Sätzen abstellen.« Die wurden dann prompt so klar dominiert, dass Halle schließlich mit mehr gewonnenen Bällen den Platz als Verlierer verlassen musste. Durch diese unglückliche Niederlage ist der SC vom dritten auf den vierten Rang abgerutscht.
Frauen-Bezirksliga: Spvg. Steinhagen – OTSV Pr. Oldendorf II 3:0 (25:18, 25:16, 25:15). Mit einem deutlichen Sieg hat die Mannschaft von Ute Kiwatrowsky an den Sieg gegen Minden vom vergangenen Wochenende angeknüpft. Die Spielertrainerin war diesmal auch mit dem Verlauf sehr zufrieden: »Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir eindeutig gezeigt, wer die stärkere Mannschaft ist.« Im ersten Satz gelang es erst beim Stand von 17:17 davonzuziehen.


SG verpasst Sensation hauchdünn

 Zeitungsartikel vom 10. November 2009 aus dem  Westfalenblatt

Altkreis (agf). Auch wenn SC Halle und SG Steinhagen/Brackwede in der Volleyball-Landesliga diesmal ganz nah dran waren an den ersten Siegen, stehen beide weiterhin ohne Punktgewinn am Tabellenende. Die Frauen-Teams freuten sich indes über zwei wichtige Siege.

Männer-Landesliga: Spvg. Möhnesee - SC Halle 3:2 (17:25, 25:23, 21:25, 25:17, 15:11). Nun wird«s richtig eng - nach eingeplanten Niederlagen gegen Tabellenführer Mesum und Sendenhorst sollte gegen die Mittelfeld-Crew aus Möhnesee (nun 6:6 Punkte) unbedingt ein Sieg eingefahren werden. Doch nach 2:1-Satzführung und hartem Kampf hat es wieder nicht gereicht. Für den SC wird die Lage in der Tabelle nun immer bedrohlicher. Als Tabellenachter bleibt Halle eine von drei Mannschaften ohne Punktgewinn am Ende der Wertungsskala.
SG Steinhagen/Brackwede - TV Mesum 2:3 (24:26, 25:23, 25:22, 16:25, 9:15). Um Haaresbreite ist die junge Truppe von Trainer Jamal El-Sawaf am großen Coup vorbeigeschrammt. Gegen Tabellenführer Mesum (jetzt 12:0 Punkte) konnte ein 2:1-Satzvorsprung nicht nach Hause gebracht werden. El-Sawaf war dennoch hochzufrieden: »Meine Mannschaft hat eine klasse Leistung gezeigt. Bei den Mesumern haben schon richtig die Nerven geflattert.« Schließlich setzte sich aber im Tie-Break die abgeklärtere Spielweise des Spitzenteams durch. Für El-Sawaf keine Überraschung: »In diesen Situationen fehlt uns einfach noch die nötige Erfahrung.«
Frauen-Landesliga: VC Schwaney - SC Halle 1:3 (18:25, 21:25, 25:18, 23:25). »Wir waren eindeutig die bessere Mannschaft.« Das Haller Erfolgsteam befindet sich weiter auf dem Weg in Richtung Tabellenspitze. Der Sieg gegen den Vorletzten Schwaney (2:10 Punkte) war da fast schon eine Pflichtaufgabe, doch aufgrund von Verletzungen war Trainerin Monika Kindermann-Rzeha am Ende auch mit einem recht knappen Sieg sehr zufrieden: »Wir sind mit einigen angeschlagenen Spielerinnen angetreten. Zudem war die Halle sehr niedrig, womit die Mädels aber gut zurechtgekommen sind.«
Frauen-Bezirksliga: 1.VC Minden II - Spvg. Steinhagen 1:3 (19:25, 22:25, 25:22, 15:25). Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung besiegte die Crew um Ute Kiwatrowsky den Tabellenletzten. Zu Begeisterungsstürmen riss die Leistung indes nicht hin. Die Spielertrainerin: »Wir haben sehr solide gespielt. Aber es gab auchden Einbruch im vierten Satz.« Im angesprochenen Durchgang lagen die Steinhagenerinnen bereits 7:14 zurück und konnten ihn trotz einer Aufholjagd nicht mehr gewinnen. Im finalen Satz wurde Mindens Widerstand aber schnell gebrochen.


SC-Frauen mischen Landesliga auf

Zeitungsartikel vom 03. November 2009 aus dem  Westfalenblatt

Der dritte Sieg in Folge – die Landesliga-Volleyballerinnen des SC Halle tasten sich an die oberen Tabellenränge heran. Dagegen haben die Bezirksliga-Damen der Spvg. Steinhagen den Sprung ins Vorderfeld verpasst.
Zwei Talente für die Landesauswahl: Beim Bezirksauswahlturnier in Senden haben sich die Angreifer Philipp Schröder und Sammy Rodiek mit ihren herausragenden Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen. Die beiden Nachwuchstalente der Spvg. Steinhagen wurden in den NRW-Landesauswahlkader berufen. Auch Zuspieler David Rietz (Gütersloher TV) gehört künftig diesem Auswahlkader an.
Männer-Landesliga: TV Mesum – SC Halle 3:0 (25:16, 27:25, 25:18). Gegen den Aufstiegskandidaten aus Mesum waren Patrick Meinicke und Kollegen machtlos. Einzig der zweite Satz hätte auch aufs Haller Konto gehen können. Für Meinicke war diese Niederlage kein Beinbruch: »Wir haben gut gespielt. Aber gegen so eine Spitzenmannschaft mit ehemaligen Regionalligaspielern haben wir keine Chance.« Constantin von Teuffels Ausfall wog ebenfalls schwer. Das für Sonntag geplante Nachholspiel gegen Lüdinghausen musste auf Intervention des Staffelleiters erneut verlegt werden.
SG Coesfeld – SG Steinhagen/Brackwede 3:2 (25:21, 25:22, 22:25, 24:26, 15:6). Sie tasten sich immer näher heran: Für die SG war dies zwar die fünfte Niederlage im fünften Spiel, doch so eng wie diesmal war es vorher noch nie. Die junge Truppe machte einen 0:2-Satzrückstand wett, lediglich im Entscheidungssatz fehlte die Cleverness.
Frauen-Landesliga: SC Halle – DJK Delbrück 3:0 (25:19, 29:27, 25:22). Sieg vorausgesagt – Sieg errungen: Nach der selbstbewussten Ansage von Monika Kindermann-Rzeha hielt ihre Truppe den Tabellennachbarn in beeindruckender Manier in Schach. Die Trainerin wusste, woran es lag: »Wir waren einfach die bessere Mannschaft. Das habe ich schon beim Einspielen gemerkt.« Nach holprigem Saisonstart sind die Hallerinnen bis auf Rang vier in der Tabelle geklettert. Dana Uecker kam zum ersten Mal in der laufenden Saison zum Einsatz und fügte sich gleich gut ein.
Frauen-Bezirksliga: Post SV Bielefeld III – Spvg. Steinhagen 3:2 (21:25, 25:19, 24:26, 25:23, 15:6). Nach zuletzt zwei knappen Siegen musste die Mannschaft von Spielertrainerin Ute Kiwatrowsky nun eine unglückliche Niederlage einstecken: »Wir waren eindeutig das bessere Team. Es lag 'mal wieder an unserem mentalen Problem.« In der Tat: Beim Stand von 22:17 im vierten Satz war der Sieg eigentlich nur noch Formsache. Doch genau da versagten die Nerven. Für Kiwatrowsky ein bekanntes Problem: »Das passiert uns leider viel zu oft.«


Zeitungsartikel vom 05. Oktober 2009 aus dem  Westfalenblatt

Volleyball: Überraschung in der Landesliga

Mit 3:1 (25:18, 18:25, 26:24, 25:14) haben die Frauen des SC Halle den bis dahin unbesiegten VfB Schloß Holte vom Tabellenthron geholt. »Ihr habt uns mit euren Angaben geknackt«, musste die Gäste-Trainerin zugeben. Während die VfB-Libera lange Zeit nur wenige SC-Aufschläge im Spiel halten konnte, klappte auf Haller Seite die Annahme. Auch der Angriff hatte einen guten Tag und nutzte Holter Schwächen – zuweilen mit ein bisschen Glück – konsequent aus.